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Virtuelle Hochschule
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Der Begriff "Virtuelle Hochschule" ist weit gefaßt.
Einerseits beschreibt er Entwicklungen und Projekte zur Unterstützung
von Studierenden, die noch in der Präsenzlehre an herkömmlichen Universitäten lernen
und durch Internetanwendungen in den Bereichen Lehre, Verwaltung,
Wissensmanagement und Bibliotheken unterstütztz werden (so z.B. viele Projekte der
Virtuelle Hochschule Baden Württemberg).
Daneben existieren Angebote der Internetgestützten
Fernlehre, in denen meist Teilzeitstudierenden und Erwebstätige einzelne Kurse oder ganze
Studienangebote online abrufen und am Arbeitsplatz und zuHause lernen. Viele der in Deutschland durchgeführten Projekte dieser Art entstanden in Kooperationen auf Seiten der Veranstalter und Anbieter. So findet die Entwicklung von Studienangeboten häufig hochschulübergreifend in bundesländerweiten Projekten statt. Beispiele dafür sind die Virtuelle Hochschule Bayern, der Virtuelle Hochschulverbund Karlsruhe (ViKar) und die Virtuelle Universität OberRhein (VIROR).
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| Im angelsächsischen Raum ist unter dem Begriff "Virtuelle Hochschule" häufig auch ein komplett internetbasiertes Angebot mehrererStudiengänge zu finden. In Deutschland entspricht am ehesten die Virtuelle Universität der Fernuniversität Hagen dieser Definition. Daneben existiert die Virtuelle Fachhochschule Lübeck, ein vom BMBF gefördertes Entwicklungsprojekt, an der Ingenierstudiengänge angeboten werden sollen. Ganze virtuelle Studiengänge waren in Deutschland bisher meist nur als Weiterbildung- oder Aufbau-, nicht aber als komplettes Hochschulstudium zu finden. Beispiele solcher Angebote sind der Teleakademie Furtwangen und das Aufbaustudium des VDE an der TU Chemnitz. In den letzten Jahren enstanden hier jedoch eine Reihe neuer Angebote, s. dazu eine Übersicht. | ||||||||